Workhopreihe: Constructive Alignment - Wie bringe ich Kompetenzorientierung in mein Modul?

Eine Workshopreihe der Hochschule Landshut im Projekt ii.oo
Bei der Konzeption von Lehrveranstaltungen und Modulen gehen Dozentinnen und Dozenten häufig von den Lehrinhalten aus - Studierende hingegen planen ihren Lernprozess oft von den Prüfungsanforderungen her. Das kann dazu führen, dass Lehrerlebnis und Lernprozess aneinander vorbeigehen und von beiden Seiten als unbefriedigend empfunden werden. Mit Constructive Alignment (CA) kann dieses Problem gelöst werden.

Ziele: Ziel ist es, die Lehrenden bei der Konzeption und Durchführung ihrer Module und Veranstaltungen zu unterstützen und damit zum kompetenzorientierten Prüfen zu gelangen.

Im Fokus stehen das Definieren und Abstimmen von:

  • Learning Outcomes
  • Lehr- und Lernmethoden
  • Prüfungsform(en)

Die Teilnehmenden bringen eigene Module/LVs mit und überarbeiten Sie nach dem CA.

Die Workshopreihe besteht aus 4 aufeinander aufbauenden Online-Einzelveranstaltungen mit jeweils 3 Stunden Dauer. Ergänzend dazu treffen sich die Teilnehmenden in interdisziplinären Peer-Groups, in denen sie Fortschritte und Fragen besprechen. Unterstützung erhalten sie von ausgewählten Personen der Verbundhochschulen. Auch die Workshopreihe folgt dem Aufbau des CA. Gegenseitiger Austausch sowie praktische Übungen stehen dabei im Vordergrund.

Vorab: Die Teilnehmenden erarbeiten eine Kurzbeschreibung ihres Moduls. Über Moodle werden die Unterlagen bereitgestellt und die Ergebnisse präsentiert

Welche Learning Outcomes werden in den Lehrveranstaltungen sowie im Gesamtmodul erwartet? Die Learning Outcomes beschreiben, was Studierende am Ende einer Lerneinheit wissen und können müssen und welche Einstellungen von Ihnen erwartet werden. Damit sich die Learning Outcomes auch im Sinne des CA in den Lernmethoden und der Prüfungsform wiederfinden, müssen sie vorab explizit formuliert werden.

In diesem ersten Workshop werden in Kleingruppen erste Learning Outcomes formuliert und gemeinsam besprochen.

Ziel: Die Teilnehmenden sind am Ende des Workshops in der Lage, für ihr Modul und für alle Veranstaltungen selbstständig adäquate Learning Outcomes zu entwickeln und diese in eine passende Vorlage zur Strukturierung ihres Moduls zu integrieren

Durch welche Prüfungsform(en) und Prüfungsfragen können die Learning Outcomes abgefragt werden?

Die Einschätzung, welche Anforderungen eine bestimmte Prüfungsform mit sich bringt, hat Einfluss darauf, welche Lernstrategie gewählt wird. Aus der Perspektive der Dozierenden gibt es einen weiteren Grund, sich schon zu Beginn der Planung einer Veranstaltung auch mit den Prüfungsformen auseinanderzusetzen: Es macht sie darauf aufmerksam, ob die von ihnen definierten Learning Outcomes überhaupt vernünftig geprüft werden können, bevor sie ggf. zeitaufwändig Lernaktivitäten entwickeln, um dann festzustellen, dass die gewünschten Learning Outcomes schlecht prüfbar sind. In dem zweiten Workshop werden unterschiedliche Prüfungsformen und -fragen besprochen und in Kleingruppen eine erste Zuordnung dieser zu den formulierten Learning-Outcomes vorgenommen.

Ziel: Am Ende des Workshops sind die Teilnehmenden in der Lage, für ihr Modul eigenständig die passenden Prüfungsformen zu wählen und Prüfungsfragen zu konstruieren und diese in die Strukturvorlage einzufügen.

Welche Lehr- und Lernmethoden sowie Lernaktivitäten werden eingesetzt, um die Learning Outcomes zu erreichen? Je nach festgelegtem Learning Outcome lassen sich unterschiedliche Lehr- und Lernmethoden empfehlen. In diesem dritten Workshop werden die Teilnehmenden unterschiedliche Lehr-/Lernmethoden besprechen und in Kleingruppen eine erste Zuordnung zu ihren Learning-Outcomes vornehmen.

Ziel: Nach diesem Workshop sind die Teilnehmenden in der Lage, für ihr Module und jede Veranstaltung passende Lehr-/ Lernmethoden und Aktivitäten zu entwerfen und diese in die Planungsvorlage zu integrieren

Abschluss und Ergebnissicherung

Am Ende der Workshopreihe werden die fertigen Module aller Teilnehmenden vorgestellt, letzte Fragen besprochen und das weitere Vorgehen erklärt. Um den Erfolg zu sichern, wird auch die Evaluierung erläutert.

Ziel: Die Teilnehmenden sind am Ende des Workshops in der Lage, ihr konzipiertes Modul im Folgesemester anzuwenden sowie ihr Vorgehen zu beschreiben und anderen Lehrenden zu erklären.

Teilnahmebestätigung Teilnehmende, die alle 4 Workshops besuchen, erhalten eine Teilnahmebestätigung.

Anmeldung und Termine

Die verbindliche Anmeldung für die Workshopreihe findet erst nach der Terminfindung in der In-formationsveranstaltung statt. Bei Interesse melden Sie sich hier bitte bis zum 13.03. für die Informationsveranstaltung am 16.03.2023 um 18 Uhr an. Die Termine finden im Abstand von ca. 7 Wochen statt. Die Termine werden mit den Interessent:innen in der Veranstaltung festgelegt. Die Teilnehmeranzahl ist auf maximal 12 Personen beschränkt. Die Workshops finden online statt.

Workshopleitung
Dipl. Wirtschaftsinf. Almut Rieke M.A.
Leiterin Zentrum Innovative Lehre an der HAW Landshut
Tel. +49 (0)871 - 506 734
almut.rieke@haw-landshut.de

Organisation
Maximilian Daschner
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Projektkoordinator, Verbundprojekt ii.oo
Tel. +49 (0)871 – 506 702
maximilian.daschner@haw-landshut.de

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