Seite anzeigenLinks hierherPDF exportierenNach oben Diese Seite ist nicht editierbar. Sie können den Quelltext sehen, jedoch nicht verändern. Kontaktieren Sie den Administrator, wenn Sie glauben, dass hier ein Fehler vorliegt. {{tag>ii.oo E-Prüfung}} ====== Good Practices für digitales kompetenzorientiertes Prüfen ====== Das Ziel des Projekts [[digitale_pruefungen:organisation:lehrprojekt_ii.oo_digitales_kompetenzorientiertes_pruefen_implementieren|ii.oo – Digitales kompetenzorientiertes Prüfen implementieren]] (08/2021 – 07/2024) ist die Entwicklung von Good Practices für digitales kompetenzorientiertes Prüfen. Es umfasst die Schritte Neukonzeption, Weiterentwicklung, Erprobung, Implementierung und Verfügbarmachung derartiger Prüfungen für die Fachdisziplinen BWL, MINT, Soziales und Gesundheit. Durch ein durchgängiges Constructive Alignment und eine Änderung der Haltung gegenüber Prüfungen bei Studierenden und Lehrenden sollen die Qualität der Lehre weiter verbessert und Täuschungsversuche entscheidend gemindert werden. ii.oo setzt auf dem Forschungsstand zur Didaktik und Durchführung von digitalen Präsenz- und [[digitale_pruefungen:support:glossar:online-pruefung|Online-Prüfungen]] auf und integriert zudem die Erfahrungen aus den Corona-Semestern. Das Vorhaben wird durch die Förderlinie Hochschullehre durch Digitalisierung stärken der Stiftung Innovation in der Hochschullehre finanziert. Das Projekt wird von einem starken Verbund von insgesamt neun bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften unter der Leitung der Hochschule München umgesetzt. Die Hochschule Landshut ist Mitwirkender im MINT-Bereich. ==== Intendierte Ziele und Wirkungen ==== In den Verbundhochschulen werden in etwa 20 Studiengängen digitale kompetenzorientiere Prüfungen erprobt und dauerhaft verankert. In einem Evaluationsverfahren werden aus den erprobten Prüfungen qualitativ hochwertige Good Practices für die Fachdisziplinen BWL, MINT sowie Sozial- und Gesundheitswissenschaften aufbereitet. In die Good Practices fließen die Ergebnisse der Maßnahmen Kompetenzorientierung, Haltung und Prüfungssysteme ein. Es wird ein konzeptioneller und technischer Reifegrad erreicht, der eine einfache Adaption für andere Hochschulen ermöglicht. Auch eine Übertragung auf weitere Fachdisziplinen soll durch fachliche Anpassungen der Kompetenzkonzepte möglich sein. Für die Nutzung der Good Practice-Lösungen werden in den AP Dokumentationen, Schulungs- und Supportkonzepte entwickelt. Zur Verbreitung der Ergebnisse werden über Multiplikatoren, wie dem DiZ und der vhb Workshop- und Austauschprogramme angeboten. So werden im ersten Schritt alle bayerischen und mittelfristig alle interessierten bundesweiten Hochschulen in die Lage versetzt, ihre qualitativ hochwertige Lehre mit den Good Practices aus diesem Projekt zu ergänzen. ==== Aufgaben ==== An allen Verbundhochschulen müssen die im Projekt mitwirkenden Lehrenden ihre Prüfungskonzepte überarbeiten und zudem weitere Kolleg:innen bei der Mitwirkung unterstützen. Die Vizepräsident:innen Lehre der beteiligten Hochschulen tragen die Ideen und Zwischenergebnisse des Projekts in ihre jeweilige Hochschule hinein. Sie wirken projektbegleitend auf eine dauerhafte strategische Verankerung hin. Über die Vizepräsident:innen Lehre werden die zur Erprobung neuer Prüfungskonzepte erforderlichen Gremiengänge sowie die rechtlichen und organisatorischen Klärungen initiiert und unterstützt. Digitale Werkzeuge sowie technische und organisatorische Prozesse zur Durchführung neuer Prüfungsformen müssen mit Unterstützung aus dem AP [[digitale_pruefungen:support:glossar:e-pruefungssysteme|Prüfungssysteme]] eingerichtet und betrieben werden. Auf der Grundlage der im Projekt erarbeiteten Grundlagen für Kompetenzorientierung müssen die im Projekt beteiligten Lehrenden ihre Lehr- und Prüfungsangebote umgestalten. Die neuen Prüfungen werden in der Projektlaufzeit zweimal durchgeführt. Mit Unterstützung aus dem AP Haltung entwickeln die im Projekt mitwirkenden Lehrenden ihre Lehreinheiten und Lehrmethoden weiter, um ein selbstverantwortliches Lernen zu fördern und dem „Schummeln“ entgegenzuwirken. In Zusammenarbeit mit dem AP Evaluation werden die durchgeführten Prüfungen im Hinblick auf die Projektziele ausgewertet und konzeptionell weiterentwickelt. Geeignete qualitativ hochwertige Prüfungen werden als Good Practices ausgewählt. Zur Ergebnissicherung werden Dokumentationen, Schulungs- und Supportkonzepte für die Good Practices entwickelt. ==== Beispiel einer Good-Practise-Prüfung an der HS Landshut ==== Siehe Artikel: https://www.haw-landshut.de/aktuelles/news/news-detailansicht/article/computerbasiertes-pruefungssystem-im-einsatz.html